Freitag, 22. April 2016

ECUADOR BRAUCHT EURE HILFE!


https://youtu.be/zqmVkLlSBD4

Liebe Spender,

wir danken euch, auch im Namen der Menschen, denen wir helfen konnten, für die unglaubliche Summe von 4.600 US $. Damit habt Ihr uns viel Vertrauen und große Verantwortung in die Hände gelegt. Wir haben uns dafür entschlossen, dass das komplett gespendete Geld von euch für Lebensmittel, Hygiene und alle anderen notwendigen Produkte verwendet wird. Die anfallenden Kosten für Transporte, Sprit, Honorare, Teamverflegung etc. wurden u.a. von unserer Spende gedeckt.

Wir möchten euch im Folgenden an unserer Organisation, den Einkäufen, der Fahrt in das Krisengebiet und den Erlebnissen vor Ort teilhaben lassen.

In Quito angekommen erkundeten wir die Stadt und haben gesehen, dass im Präsidenten Palast Spenden gesammelt werden, wo wir auch schon Sachen vor der Aktion abgegeben hatten. Der Gedanken in etwas größerem Umfang zu helfen bestand bereits. Somit hatten wir eine erste Anlaufstelle.

Wir waren inzwischen zu dritt unterwegs. Thies haben wir vor etwa 3 Monaten auf unserer Reise kennengelernt und standen seitdem im Kontakt. Während dem Erdbeben befanden wir uns auf den Galapagos-Inseln und Thies in Quito. In Quito war das Erdbeben zu spüren,allerdings ist nicht viel passiert. Auf den Galapagos-Inseln gab es eine Tsunamiwarnung-ein komisches Gefühl. Keiner von uns konnte die Situation wirklich einschätzen, aber wir müssen sagen, dass fast alle Einwohmer ruhig geblieben sind und an den Kreuzungen LKWs für eine mögliche Evakuierung bereitstanden. Zum Glück blieb es bei einer Warnung, der Wasserspiegel erhob sich lediglich für kurze Zeit um 0,5 m.

Wir wurden am Montag von Gabriela empfangen, die im Präsidenten Palast arbeitet. Wenig später stellte sich uns Rosie vor, die für das Kultusministerium zuständig ist. Diese Abteilung war ab sofortzuständig für uns. Nach etwa 5 Minuten stand die komplette Abteilung mit 11 Leuten vor uns. Nachdem Rosie ihren Kollegen erklärt hatte, worum es ging und vor allem um welche Summe es sich handelt, hat man den Gesichtern Fragezeichen, Überforderung und zugleich Dankbarkeit entnehmen können. Umgehend wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die aus 4 Personen bestand und uns ab sofort unterstützen sollte. Wir vereinbarten, am Dienstag um 08:00 Uhr zu starten um alle Einkäufe zu erledigen und anschließend Richtung Krisengebiet zu fahren.

Das anschließende Mittagessen zu dritt nutzten wir für eine Lagebesprechung. Dabei wurde uns der Umfang immer bewusster und wir dachten,dass Einkauf, Hin- und Rückfahrt an einem Tag wohl nicht möglich sein. Zudem waren wir etwas skeptisch, ob jenen bewusst war, wie viel Masse wir transportieren müssen. Unser unsicheres Bauchgefühl bestätigte sich, denn 3 Pickups hätten wohl längst nicht gereicht.Mit dem notwendigen Transporter hätten wir mit ca. 330$ kalkulieren müssen.  Das musste günstiger hinhauen,denn wir wollten das Geld eher in Lebensmittel investieren. Daher platzte der Deal mit der Regierung.
Wir probierten unser Glück über einen anderen Kontakt-eine Schule,die uns unterstützen wollte.

Um so effizient wie möglich einzukaufen,verglichen wir vorab Preise in unterschiedlichen Supermärkten und erstellten am Abend Listen der nötigen Produkte.Somit hatten wir am Montagabend eine grobe Planung, aber leider noch keine Ahnung bzgl. Transport,Einkauf und Lagerung.

Am Dienstagmorgen warteten wir ungeduldig auf einen Rückruf des Kontakts der Schule und lernten in der Zeit den Besitzer unseres Hostels kennen. Wir erzählten ihm von unserem Vorhaben,woraufhin er sofort Paul anrief. Paul ist ein Freund, der seine Touren Office im Hostel hat und unmittelbar in der Nähe ein Hotel hat. Wir trafen uns umgehend mit Paul und erzählten auch Ihm von unserem Vorhaben. Bei ihm hatten wir sofort ein gutes Gefühl. Nach ein paar Telefonaten hatten wir einen Fahrer namens Jonny mit Van, der uns für den bevorstehenden Einkauf zur Verfügung stand. Zudem hat er uns seinen Tourenbus inkl. Fahrer für den Trip am nächsten Tag zugesagt. Unser anderer Kontakt der Schule gab uns aus Sicherheitsgründen die Zusage für einen weiteren ortskundigen Fahrer mit Pickup, der sich um Polizeischutz kümmern sollte. (Leider ist es nämlich in den letzten Tagen mehrfach vorgekommen,dass Lieferwagen verhäuft von verzweifelten Menschen überfallen wurden.)
Juhuu,der Plan stand!

Mit Jonnys Hilfe ging es auf Shoppingtour. Wir zögerten nicht lange und fuhren zu einem lokalen Markt. Hier haben wir die ersten Sachen besorgt und gehandelt wie die Großen. Das Auto war voll, wenn nicht sogar überladen. Anschließen ging es erstmal zum Abladen in das Zwischenlager, was uns ebenfalls Paul zu Verfügung stellte. Die Zeit rannte! Weiter ging es zu den Supermärkten, wo wir direkt Mitarbeiter zur Verfügung gestellt bekamen,  denn Mengen wie z.B. 600 Flaschen Wasser, 250 Pakete Reis und 150 Pakete Salz kauft man nicht mal eben ein.
Die Leute im Supermarkt guckten sehr skeptisch und nach mehr als 20 Einkaufswagen wurden die Gruppen gesplittet. Thies hat alles an der Kasse kontrolliert und koordiniert. Zudem haben mit Ihm ca. 6 Mitarbeiter die Sachen verpackt. Jonny hat in der Zeit ein LKW Fahrer namens Caesar auf dem Parkplatz angesprochen, ob er den Einkauf zum Lager bringen könnte,denn für die Masse an Einkauf fehlte uns bis dahin noch die Transportmöglichkeit. Er stellte sich glücklicherweise für kleines Geld zur Verfügung. Wir beide haben in der Zeit in rasender Geschwindigkeit weitere notwendige Dinge zusammengesucht. Der Supermarkt hatte inzwischen geschlossen und sogar Jugendliche,die vor dem Supermarkt waren, haben geholfen die Sachen auf den LKW zu laden. An der Kasse lief es auf Hochtouren und wir hatten den Supermarkt mittlerweile für uns. Um ca. 20.45 Uhr war es dann vollbracht, alles eingeladen und in der Kasse erfasst. Unerwartet gab es noch einen Discount, mit dem wir nicht gerechnet hatten. Dann stockte jedem der Atem. Bei der Bezahlung mit der Kreditkarte stand plötzlich Fehler. Bei diesem Preis musste der Supermarkt den Einkauf mit der Karte telefonisch verifizieren. Letztendlich hat alles geklappt! Puuuhhh, da waren alle erleichtert und es ging Richtung Zwischenlager. Der Bus von Paul war inzwischen eingetroffen und wir konnten die ganzen Einkäufe direkt von dem LKW in den Bus laden. Unterstützung bekamen wir noch von der Crew Hostel Secret Garden, Paul und weiteren Freiwilligen. Gegen 22:00 Uhr  gab es einen kleinen Applaus, nachdem die Beladung von ca.2,5 t geschafft war.

Nach einer kurzen und unruhigen Nacht waren wir um 04:00 Uhr bereit zur Abfahrt. Noch fehlte allerdings der Pickup, der uns aus Sicherheitsgründen begleiten und sich um den Polizeischutz kümmern wollte. Wir warteten 15 Minuten und haben letztendlich erfahren, dass der Wagen defekt gewesen sei. Wir vereinbarten, dass wir mit dem Bus vorfahren und uns später auf der Strecke treffen würden.
Mittlerweile war es 11 Uhr und es hatte sich niemand gemeldet. Wir telefonierten hinterher und erfuhren,  dass niemand mehr kommen würde. Somit waren Viktor (der Fahrer ), Darion (Begleiter) und wir beide auf uns allein gestellt. Thies konnte leider nicht mitkommen,  da sein Flieger am Donnerstag ging und keiner wusste, wann wir genau zurückkommen würden. Nach ca. 8,5 h erreichten wir Pedernales. Auf dem Weg sahen wir viele Erdrutsche, die noch zusätzlich hinzukamen, bedingt durch den vielen Regen. Die z.Teil gerissenen Straßen durch das Erdbeben wurden bereits provisorisch geflickt. Zum Teil wurden auch ganze Abschnitte abgetragen und mit Schotter aufgefüllt. Unser Ziel sollte Chamanga sein, was sich nördlich von Pedernales befindet. Wir fuhren an Pedernales vorbei und sahen die ersten zerstörten Gebäude, einige Zeltlager und viele Menschen, die wirklich aus allem, was man finden konnte, ein Dach konstruiert hatten. Da keiner von uns wirklich in der Lage war die Situation einzuschätzen, fuhren wir erstmal zum Basislager in Chamanga. Hierbei handelte es sich um eine Schule, die momentan als Distributionszentrum für die Spenden umfunktioniert wurde. Die Armee war hier stationiert und nahm alle Spenden zentral für den Ort an. Die Bewohner konnten sich hier die benötigten Dinge abholen. Man zeigte uns das Lager mit allen gesammelten Spenden, die für die Menschen zur Verfügung standen. Es war gut zu sehen,dass es einige Spenden gab. Da wir außerdem den direkten Kontakt zu den Menschen vor Ort wollten, entschieden wir uns nur gewisse Dinge hier zu lassen, die dringend benötigt wurden. Mit gemischten Gefühlen ging es dann weiter zu denen, die auf der Straße lebten und sich aus Planen und Trümmern ein kleines neues Zuhause gebaut hatten.
Die Leute kamen sofort zum Bus und fragten nach Essen, Windeln,  Wasser...Wir waren kräftig am Verteilen und mussten aufpassen,dass die Dinge einigermaßen gerecht aufgeteilt wurden, denn leider gab es auch die Menschen,die versucht haben alles für sich abzugreifen. Nach ein paar Minuten war es uns nicht mehr möglich zu wissen wer was bekommen hatte und wir verabschiedeten uns. Es war schön ein Lächeln und deren Dankbarkeit in den Gesichtern zu sehen.

Nach einigen weiteren Stopps war es mittlerweile 17:30 Uhr und der Bus war fast leer. Wir fuhren noch durch Pedernales- eine der am schlimmsten betroffenen Städte. Hier waren wirklich viele Gebäude zerstört, teilweise komplette Straßen aus Sicherheitsgründen und auch aufgrund von Abrissarbeiten gesperrt. Wir wissen nicht, ob dort noch Leute vermisst wurden.  Allein die Vorstellung, dass sich in den Gebäuden, die wir gesehen haben, Leute befanden, war schwer zu begreifen.
Die Häuser sahen teilweise aus wie ein zusammengefallenes Kartenhaus. Wie lange es wohl dauern wird bis sich die Region von diesen Schäden erholt hat und wieder aufgebaut ist...

Anschließend sollte es zurück nach Quito gehen. Leider war die einzige direkte Straße gesperrt. Es hatte zuvor wieder geregnet und ein Erdrutsch hat die gesamte Straße blockiert. Die Räumungsarbeiten sollten bis ca. 11:00 Uhr am nächsten Tag dauern.  Somit waren wir gezwungen bis in das 200 km entfernte Esmeraldas zu fahren um von dort weiter nach Quito zu kommen- eine sehr bergige,kurvenreiche Straße. Der Umweg kostete uns 10 Stunden mehr Fahrt.

Nach insgesamt über 30 h, die von Höhen und Tiefen geprägt waren, sind wir Donnerstagmorgen erschöpft,aber zufrieden in Quito angekommen. Es war geschafft!


Nochmal lieben Dank an alle, die fleißig gespendet haben, die den Beitrag geteilt haben und/ oder Familie, Nachbarn, Freunde/ Bekannte animiert haben zu spenden. Thies danken wir für seine Unterstützung und die erfolgreiche Zusammenarbeit, Jonny und seiner Tochter für die Hilfe beim Einkauf, Caesar für die Unterstützung beim Transport des Einkaufs sowie allen freiwilligen Helfern. Weiterhin danken wir Viktor und Dorian mit großem Respekt, die den langen Weg mit uns aufgenommen haben und zu guter letzt natürlich Paul.
Ohne Pauls Engagement und Spontanität wüssten wir nicht, wie lange wir noch nach Unterstützung gesucht hätten.

Im folgenden ein Überblick über unsere Ausgaben:
Gesamtbetrag der Spenden: 4.600 US $ (inkl. unserer Spende)

Ausgaben Lebensmittel und notwendige Produkte: 3.815,04 US $
Ausgaben Fahrer/ Versorgung von Crew (diese Kosten haben wir u.a. übernommen):180,32 US $
Gesamtausgaben: 3995,36 US $

Wie ihr seht, haben wir noch 604,64 US $ übrig.
Dieser Überschuss ist bedingt durch:
- einen großen unerwarteten Discount im Supermarkt
- den Ausfall des Pickups, der uns begleiten sollte
- den komplett kostenfreien Bus inkl. Sprit von Paul, auch Viktor (Fahrer)und Dorian sind komplett umsonst mitgekommen. Wir haben lediglich deren Verpflegung übernommen.

Wir haben nicht lange überlegen müssen, was wir mit dem Überschuss machen. Paul war bereits vergangene Woche in der Küstenregion und hat unter anderem die Menschen versorgt, die abgeschnitten in kleinen Bergdörfern wohnen. Teilweise sind die Wege dorthin nicht passierbar gewesen, sodass nur die Hilfe aus der Luft möglich war, daher ging es mit einem Helikopter in diese Regionen.

Er plant innerhalb der nächsten Wochen weitere gezielte Hilfseinsätze, wo er das Geld für verwenden wird. Wir werden von Paul informiert,wofür genau das Geld genutzt wird und geben natürlich auch diese Information an euch weiter. Wir hoffen, dass wir für alle die richtig Entscheidung getroffen haben.

Viele liebe Grüße

Kristin & Marcel



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Spendenaufruf

Habt ihr auch schon öfter darüber nachgedacht,für einen  guten Zweck zu spenden, aber habt es dann doch nicht getan,weil ihr unsicher wart,ob das Geld auch wirklich am erwarteten Ort ankommt? Uns ging es definitiv so. 

Jetzt allerdings befinden wir uns in unmittelbarer Nähe der Krise in Ecuador, wo tausende Menschen unter den Konsequenzen des schweren Erdbebens leiden. Wir bekommen hautnah mit,wie viele Menschen alles verloren haben,sowohl ihre Familie als such ihr Habe und Gut. Daher möchten wir hier und jetzt HELFEN,indem wir Nahrung und Notwendiges für die Menschen kaufen und es den Leuten zukommen lassen,die es dringend benötigen. Wir würden uns freuen,wenn ihr uns bei unserem Plan unterstützen würdet. Und ihr könnt euch definitiv sicher sein,dass die Spende dort ankommt,wo ihr sie erwartet,nämlich bei denen,die alles verloren haben.

Falls ihr euch entscheidet, eine Spende zu tätigen,teilt uns bitte innerhalb der nächsten 24 Stunden den Betrag mit, da wir nicht mehr lange Zeit hier sind und wir die Sachen persönlich von dem Geld kaufen und abgeben wollen.Kontonr. bekommt ihr dann. Auch von einer kleinen Spende kann man bereits Wasser kaufen.
Wir danken euch schon jetzt für eure Hilfe!
Liebe Grüße
Celly & Kristin 

PS: Teilt es auch gerne mit anderen Freunden.

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ECUADOR NEEDS YOUR HELP!
Did you also sometimes think about doing a donation for a good purpose but in the end you didn't do it because you weren't sure the money reaches the expected place? We have had that feeling before.

But now we are so close to the crise in Ecuador where thousands of people suffer under the bad consequences of the strong earthquake. So many people lost everything, their family as well as their property. Therefore we feel the need to  help these people while we are here. We want to buy food and necessary stuff for them and will bring it to those places where they safely get it. We would be so happy if you helped us with a donation so we can buy more stuff.

If you decide to donate please let us know the amount within the next 24 hours because we do not have much time left here and we really want to bring the stuff personally. Even with a small donation we can buy some water. Our bank details we let you know then.
Thanks a lot for your help in advance. 
Marcel&Kristin
PS: Please share it 

Montag, 11. April 2016

¡Vamos Peru!
























































































Buenas noches,
Peru...Andenhochland,Küste,Wüste,Dschungel oder auch "Andes,costa,desierto,selva" wie man hier sagt. Durch unterschiedlichste Klimazonen und dementsprechende Landschaft ist Peru geprägt und dadurch auch so vielfältig und bunt.

Zum Machu Picchu,dem Weltwunder, einer Inkastätte,inmitten der Anden, ging es von Cusco aus in einer 2 Tages-Tour. Nach einer  langen Anreise mit dem Kleinbus und einer 8 km langen Laufstrecke entlang der Bahnschienen kamen wir in Aguas Clientes,dem Ausgangspunkt zum Machu Picchu, an. Ein kleiner Ort mitten in den Bergen, den man nur zu Fuß oder mit dem Zug erreicht. Am nächsten Morgen ging es dann hinauf zum Weltwunder.Schon toll,was die Inka hier erschaffen haben. Unser Guide führte uns mit einer traditionellen Zeremonie in die Inkawelt ein. Die Regenbogenfarben stehen hier übrigens nichts für Homosexualität,sondern diese Farben stammen von den Inka. Noch heute ist Cusco als Stadt der Regenbogenfarben bekannt.Leider hatten wir nur 3h hier oben,wir hätten mehr Zeit gebraucht.Daher würden wir jedem empfehlen,2 Nächte in Aguas Clientes zu bleiben,dass man einen kompletten Tag am Machu Picchu hat. Den Marsch runter und auch die Bahnstrecke legten wir zu Fuß zurück.Anschließend ging es 6 Stunden im Kleinbus durch die Berge zurück. Sehr erheiternd war die Fahrt mit den 3 Freiburger Jungs Marvin,Kevin und Marco. Was ein Hangover- Verschnitt;p

Weiter ging es nach Lima. Coole Stadt,besonders Miraflores ist sicher,schön und gut zum Wohnen. Die Zeit nutzten wir um kulinarische Köstlichkeiten (Peru ist weltweit bekannt für dir gute Küche) wie Ceviche und den unvergesslichen Schokokochen zu testen,Pisco Sour zu trinken, zu surfen, Sightseeing zu machen,zu sporteln und zu guter letzt uns mit den Hangover-Jungs ein Bild vom Nachtleben Limas zu machen.

Soweit,so gut, danach freuten wir uns auf das Dschungel-Abenteuer von Iquitos aus-eine Stadt oder auch La Puerta de la Selva (das Tor zum Dschungel) die nur über Luft- und Wasserwege erreicht werden kann. Ein Ort,wo das Chaos der Moto-Taxis (Fahrzeuge wie Tuk-Tuks) dominiert. Über den Amazonas wurden wir zu einer Lodge in den Dschungel gebracht, wo wir dann für 4 Tage blieben. Die Lodge wurde von einer Familie aus einem kleinen Dschungel-Ort bewirtschaftet und bestand aus mehreren auf Stelzen gebauten Hütten. Aufgrund der Regenzeit war alles geflutet,sodass man zwischen den Hütten mit einem Boot fahren musste-verrückt! Da die Toiletten- und Duschhütte natürlich auch eine eigene war, sollte man vor dem Schlafengehen eher wenig trinken, sonst hieß es auch nachts in der Finsternis aufs Boot um zur Toilette zu kommen. Morgens genossen wir eine kalte Dusche mit Regenwasser, abends flüchteten wir nach Mama Lenas gutem Essen (es gab meistens Fisch aus dem Amazonas und immer Reis) in unsere Betten mit Netz vor den Moskitos (sie haben mich förmlich aufgefressen) und anderen Insekten, mit denen man eher ungern kuscheln wollte. In den 4 Tagen besuchten wir ein Reservat, in dem wir Aligatoren,Piranhas,Paiches (der größte Fisch des Amazonas) und Schildkröten mit Respekt bewunderten, auf der "Isla de los monos" spielten wir mit Affen,besuchten den kleinen Ort mit 25 Familien und machten dort Bekanntschaft mit dem Faultier Margarita,spazierten durch den Urwald um den "Arbol gigante" und unterschiedliche Pflanzen und Früchte wie z.B. die Cacao-Frucht zu sehen und beobachten rosa und graue Delphine im Amazonas. Ein unvergesslicher Trip!

Um den nächsten Ort Máncora zu erreichen,hatten wir eine lange Reise vor uns:2 Flüge,einen langen Airport-Aufenthalt und eine Busfahrt  nach Máncora (eigentlich stand auch Piura auf dem Plan,aber hier lohnt es sich nicht zu bleiben). Máncora sollte ein nettes Surf- Örtchen mit tollem Strand an der Nordküste Perus sein. Unsere Erwartungen wurden allerdings nicht ganz erfüllt,also kein "must do". Unser Highlight hier war eine Angel-Tour auf See,wo wir anschließend unsere eigens geangelten Fische verspeisen konnten. Wir fanden glücklicherweise einen guten Koch,der uns die Fische köstlich zubereitete. Soo gut! Muy rica!:)

Schöne Zeit in Peru und wir hätten gerne noch vieles mehr gemacht.Aber die Zeit drängt und die Galapagos-Inseln warten. Wir sind sehr gespannt.

Abrazos,
Marcel & Kristin